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Patientenfragen zur Kernspintomographie (FAQ)

Häufig gestellte Fragen zur Kernspintomographhie (MRT)

Was versteht man unter MRT?

Die Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT oder auch Kernspintomographie) nutzt Hochfrequenzwellen und ein magnetisches Feld zur Erzeugung dreidimensionaler Schnitt- oder Schichtbilder von Organen oder Geweben des Körpers. Ein Diagnoseverfahren, das heute zum medizinischen Alltag zählt. Die MRT ist völlig schmerzfrei, sicher und belastet Ihren Körper nicht mit Röntgenstrahlen.

In der MRT werden Hochfrequenzwellen den Körper des Patienten gerichtet, der sich gleichzeitig in einem starken Magnetfeld befindet. Da der menschliche Körper großteils aus Wasser besteht, werden diese Radiowellen „reflektiert“. Dabei entstehen Signale, die von einem Rechner dann zu einem Bild zusammengesetzt werden.

Üblicherweise umfasst eine MRT-Untersuchung 2-6 Untersuchungsteile, Sequenzen genannt, die jeweils bis zu 5 Minuten dauern. Jede Aufnahmesequenz erzeugt ein Schnittbild Ihres Körpers in einer von mehreren möglichen Ebenen.

Wozu benötigt man eine MRT-Untersuchung?

Die MRT ermöglicht schnell und zuverlässig Einblicke in Ihr Körperinneres. Mit der MRT kann der Radiologe Bilder anfertigen, die Ihre Wirbelsäule, Gehirn, Gelenke, Gefäße oder inneren Organe sehr detailgetreu darstellen, um so eine sichere Diagnose zu stellen. Sie wird ohne Röntgenstrahlen angefertigt und ist daher eine wichtige Alternative zur Computer-Tomographie (CT).

Wo ist der Unterschied zu einer Röntgenuntersuchung?

Bei der MRT kommt man ganz ohne Röntgenstrahlung aus. Die Bilder werden von einem starken Magnetfeld und Radiowellen erzeugt. Somit ist die MRT eine unbedenkliche und sichere Untersuchungsmethode.

Was ist der Unterschied zwischen offenen und geschlossenen (Tunnel) MRT-Geräten?

Es gibt zwei Arten von MRT-Geräten: Die konventionellen MRT-Geräte bestehen aus einer geschlossenen Röhre, in die der Patient zur Untersuchung gefahren wird. Im Gegensatz hierzu gibt es offene MRT-Geräte, die deutlich patientenfreundlicher sind. Diese MRT Geräte sind auf zu den Seiten offen und bieten Ihnen somit viel Freiraum und Komfort .Offene MRT-Geräte verbinden somit höchste Bildqualität und maximalen Patientenkomfort.

Finden Sie mit unserer Postleitzahlen-Suche* bequem eine Praxis mit einem offenen MRT-Gerät in Ihrer Nähe und fragen Sie, ob Ihre Untersuchung dort durchgeführt werden kann

Was passiert eigentlich bei der Untersuchung?

Eine Vorbereitung ist, falls Ihr Arzt Ihnen nichts Gegenteiliges mitgeteilt hat, nicht nötig.

Sie legen sich auf die Liege des Geräts und erhalten Kopfhörer, die die Geräusche während der Untersuchung dämpfen. Während der Untersuchung werden Sie verschiedene Klopfgeräusche hören.  Diese sind vielleicht irritierend, jedoch völlig harmlos.

Um qualitativ hochwertige Bilder zu erhalten, sollten Sie während der gesamten Untersuchung ruhig liegen bleiben. Eventuell werden Sie für manche Untersuchungen auch gebeten, kurz die Luft anzuhalten. Vielleicht ist bei Ihnen auch die Gabe eines Kontrastmittels nötig, welches Ihnen in die Armvene gespritzt wird. Während der gesamten Untersuchung können Sie mit dem Assistenzpersonall Kontakt halten.

Wie lange dauert die Untersuchung?

Die Untersuchungszeit liegt in der Regel bei 15-20 Minuten. Jedoch kann diese variieren, je nach Art der Untersuchung.

Ist die MRT-Untersuchung sicher?

[Österreichisch] Die MRT ist eine sehr sichere Untersuchungsmethode. Zudem wird jedes MRT-Gerät regelmäßig eingehend überprüft, um Ihre Sicherheit und eine stabile Bildqualität zu gewährleisten.

Nichtsdestotrotz wird ein starkes Magnetfeld aufgebaut, deshalb sollten Sie Ihren untersuchenden Radiologen auf jeden Fall informieren, wenn Sie ein elektronisches Gerät im Körper tragen (z.B. Herzschrittmacher, Insulinpumpe, o.ä) oder metallische Implantate bzw. Fremdkörper (z.B. Herzklappen ). Auch wenn Sie schwanger sind oder stillen, sollten Sie dies Ihrem Radiologen vor der Untersuchung mitteilen.

Muss ich während der ganzen Untersuchung still liegen?

Um präzise Bilder zu erhalten, ist es sehr wichtig, dass Sie ruhig liegen bleiben. Die MRT-Untersuchung dauert normalerweise 15-20 Minuten und besteht aus mehreren Aufnahmesequenzen. Das Assistenzpersonal wird Ihnen mitteilen, wenn Sie sich dazwischen bewegen können.

Ich bin übergewichtig. Passe ich überhaupt in ein MRT-Gerät?

Vor allem übergewichtige Patienten fühlen sich in den konventionellen MRT-Geräten, der „Röhre“, oftmals eingeengt. Zum Glück gibt es heutzutage eine Alternative, die offenen MRT-Geräte, die Ihnen viel Freiraum und Komfort bieten. Diese sind zu den Seiten offen und verfügen über eine breite und bequeme Liege, die auch für schwerere Patienten geeignet ist.

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Was passiert, wenn ich Platzangst bekomme?

[Österreichisch] Es gibt zwei Arten von MRT-Geräten: Die konventionellen MRT-Geräte bestehen aus einer geschlossenen Röhre, in die der Patient zur Untersuchung gefahren wird. Im Gegensatz hierzu gibt es offene MRT-Geräte, die deutlich patientenfreundlicher sind. Diese sind zu den Seiten offen und bieten Ihnen somit viel Freiraum und Komfort.

Offene MRT-Geräte verbinden somit höchste Bildqualität mit maximalem Patientenkomfort.

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Warum ist es während der Untersuchung so laut?

 Es werden während der Untersuchung sehr schnell hintereinander Magnetfelder ein- und wieder ausgeschaltet. Dies führt zu Schwingungen, die die charakteristischen Klopfgeräusche verursachen. Diese Geräusche sind normal und während der Untersuchung immer zu hören.

Zum Schutz Ihrer Ohren bekommen Sie Ohrstöpsel oder einen Kopfhörer.

Muss ich bei der Kernspintomographie alleine sein?

Sie werden während der Untersuchung vom Assistenzpersonal betreut und Sie können die ganze Zeit über Mikrofon und Lautsprecher Kontakt halten. Zusätzlich erhalten Sie immer einen Alarmknopf, den Sie einfach drücken, falls Sie sich unwohl fühlen. Wenn Sie sich für ein offenes MRT-Gerät entscheiden, kann sogar eine Begleitperson während der Aufnahme bei Ihnen bleiben. Das ist besonders für Kinder und ihre Eltern schön, da die Eltern nah bei ihrem Kind sind und Sicherheit vermitteln können.

Muss mein Kind eine Narkose bekommen, wenn es eine MRT-Untersuchung benötigt?

In der Tat ist es in den herkömmlichen, geschlossenen Röhren-MRT oftmals nötig, dass ein Kind unter Narkose gesetzt wird, damit es still liegen bleibt.

Glücklicherweise gibt es jedoch auch offene MRT-Geräte, die es aufgrund ihrer offenen Bauart ermöglichen, dass ein Elternteil bei der Untersuchung dabei bleibt und z.B. die Hand des Kindes hält. Meist reicht dies, um ein Kind zu beruhigen, so dass eine Narkose nicht mehr nötig ist.

Finden Sie mit unserer Postleitzahlen-Suche* bequem eine Praxis mit einem offenen MRT-Gerät in Ihrer Nähe und fragen Sie, ob die Untersuchung Ihres Kindes dort durchgeführt werden kann.

Wann bekomme ich die Ergebnisse?

Ein Radiologe wird Ihre Aufnahmen auswerten und eine Diagnose stellen. Bitte fragen Sie vor Ort, wann Sie die Ergebnisse erhalten. Zumeist geschieht dies direkt im Anschluss an die Untersuchung. Es kann aber gelegentlich auch sein, dass der Arzt, bei dem Sie untersucht werden, die Bilder und den Befundbrief an den überweisenden Arzt sendet. Ihr betreuender Arzt wird diese dann mit Ihnen ausführlich besprechen.

Sind Allergien von Bedeutung?

Sie sollten Ihren Radiologen vor der Untersuchung über Allergien und Medikamentenunverträglichkeiten informieren, da möglicherweise ein Kontrastmittel verabreicht werden muss. Das in der Kernspintomographie verwendete Kontrastmittel löst jedoch nur in sehr seltenen Fällen eine allergische Reaktion aus. Bitte besprechen Sie dies mit Ihrem Arzt.

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